Berichte über Radreisen in den Niederlanden, Schweden, Finnland, dem Baltikum, Polen und Norddeutschland
Sonntag, 2. Juni 2019
Von Degernäs nach Motala
Samstag, 1. Juni 2019
Von Borgvik nach Degernäs
Heute war es ein super anstrengender Tag.
Nicht nur dass ich etwas über 120 km vor mir hatte außerdem war es natürlich wieder so, dass es morgens bereits um 4:30 Uhr angefangen hatte zu regnen. Ich hatte ja noch die Hoffnung dass es aufhören würde. Dem war aber nicht so. Es regnete weiter, praktisch den ganzen Tag so etwa bis 16 Uhr nachmittags.
Am Campingplatz angekommen bin ich um 19 Uhr. Zwischendrin habe ich in Karlstadt pausiert und extra eine Stunde gelesen und mich in einem Café aufgehalten damit es Regenwetter vielleicht doch noch aufhört. Außerdem habe ich dort immer mal Internet was ich leider aufgrund meines Vertrages in Schweden nicht habe. Ich habe mir auch keine SIM-Karte gekauft das hätte ich vielleicht noch machen sollen mal sehen ob ich das noch nachhole. Ansonsten gibt es einen Schweden aber sehr viele Stellen wo man freies Internet erhält über WLAN erhält, das macht die Sache nicht so problematisch. Wenig schön war, dass ich auch mit der App von komoot Schwierigkeiten hatte. Die hat dann irgendwann nicht mehr aufgezeichnet. Das macht es tatsächlich ein bisschen schwieriger gerade dann wenn man von der geplanten Route abweicht wenn man nicht so ganz genau sehen kann wo man sich gerade befindet bzw wo man gefahren ist. Auch bei der Planung habe ich scheinbar nicht so gut aufgepasst jedenfalls bin ich schätzungsweise bestimmte 30 km über Europa Straßen gefahren. Die war so gut ausgebaut dass sie zumindest an die Autobahnen bei uns ähnelten. Teilweise war es sehr eng. Es waren glücklicherweise nicht viele LKWs unterwegs aber einige Busse. Die meisten Schweden haben großen Abstand gehalten.
In Christine haben habe ich dann noch Pizza gegessen. Dort hatte ich leider kein Internet. Dazu habe ich eine Fanta getrunken und noch den obligatorischen Kaffee hinterher, den man in den meinsten schwedischen Pizzerien dazu bekommt. Ich konnte ich mich dort ein wenig trocknen, etwas ausruhen und Energie tanken in Form von Zucker.
Auf dem Campingplatz angekommen habe ich dann meinen nasses Zelt aufgebaut und erstmal die Tasche ausgeschüttet weil ich das Wasser von dem morgen dort gesammelt hatte Punkt das Zelt habe ich jetzt gut gelüftet und innen aus gewischt in der Hoffnung das ist trotzdem trocknet auch wenn die Luft relativ feucht ist. Jetzt geht es auf 20 Uhr dreißig Uhr zu und ich muss langsam mal was essen. Internet hat es nur direkt bei der Rezeption aber immerhin kann ich da mit ein bisschen was machen.
ich habe auch festgestellt dass es leider morgen etwas besser sein soll zumindest wird es wärmer und das hat ja auch was.
Von der Grenze nach Borgvik
heute war ein fantastischer Tag. Das Wetter hat gestimmt, die Ankunft war schön. Der Campingplatz klein aber herrlich gelegen und die Fahrt hat gut geklappt. Der Campingplatz hatte sogar WLAN Punkt aber leider wurde das zur Nacht abgeschaltet das war fand ich etwas seltsam.
Natürlich war es auch mal so dass ich zwischendrin Schotterpisten gefahren bin, aber ich habe mir das vorher angesehen und meist war es nur wenige Kilometer um von der einen geteerten Straße auf die nächste geteerte Straße zu kommen.
Einmal hatte ich aber tatsächlich ein Stück was so wirkte als wäre die Piste es als Straße schon längst aufgehoben worden die Strecke war aber glücklicherweise nur kurz.
Leider hatte ich dann das Pech, dass auf dem Campingplatz neben mir ein paar Norweger waren die die halbe Nacht gefeiert haben. Jedenfalls das letzte Mal als ich auf die Uhr geguckt habe, das war um ein Uhr Uhr morgens und da haben die immer noch draußen gesessen und gesoffen und gegrölt. Das braucht man natürlich nicht.
Dank des Wetter war ich zwar schnell hatte aber auch einen Sonnenbrand im Gesicht, trotz einer Creme mit LF 50.
Freitag, 31. Mai 2019
Von Oslo zur schwedischen Grenze 115 km im Regen
Die Fähre legte schon bei Regenwetter in Oslo an. Es war ein feiner Sprühregen. Dazu war es kalt; 8 bis 10 Grad. Es war aber absehbar, dass es den ganzen Tag regnen würde. Das Wetter war grau, keine Aussicht auf Besserung.
Jetzt rächt sich, dass ich nicht das GPS mitgenommen hatte sondern mich auf die Navigation mit dem Handy verlassen hatte. Diese funktionierte zwar gut. Bei Regenwetter war das jedoch alles andere als unproblematisch. Immer wieder gab es Regentropfen die so auf das Display schlugen dass die App eine ander Funktuon einschaltete. Das machte es hoch problematisch.
Aus Oslo kam ich demzufolge nur sehr sehr langsam, auch aus dem Grund weil die Gegend ziemlich hügelig ist und ich dauernd hoch und runter fahren musst. Alles in allem gab es vielleicht eine Stunde in der es nicht geregnet hat. Aber da war ich natürlich selbst so durchnässt dass sich das nur gering ausgewirkt hat, gleichwohl war das dann etwas angenehmer.
Als ich aus der Stadt raus war habe ich die App von komoot dann nur noch so benutzt, dass ich die sprachnavigation verwendet habe. Damit ging es außerhalb der Stadt ganz gut. Nach 80 Kilometer habe ich schon gedacht ja super jetzt läuft es, dann fing eine etwa 10 km lange Schotterpiste an , die natürlich aufgrund des Regens relativ weich war. Ich kam durch auch ohne Sturz es war jedoch alles andere als eine schöne Fahrbahn . Die Landschaft war teilweise aber phänomenal. Nur wenige Fotos habe ich gemacht. Da war mir einfach nicht der Sinn nach.
Angekommen an der Landesgrenze gab es zwei Campingplätze zur Auswahl, ich habe hier nicht lange überlegt sondern den ersten genommen. 25 € habe ich dafür bezahlt und der war alles andere als ein toller Campingplatz. Es gab keinen Aufenthaltsraum, keine Möglichkeit sich irgendwo mal hinzusetzen selbst im Freien nicht, auch wenn das alles durchnässt gewesen wäre. Alles in allem kein Campingplatz an den man gern länger bleiben möchte. Ein Kiosk - nicht vorhanden, irgendwo etwas in der Nähe zu essen erhalten - fast unmöglich.
Ich bin dann über die Grenze gegangen und habe dort in einem Supermarkt zwei Würstchen gegessen. Das war dann mein Abendbrot. Ich hatte schon mittags zwei Würstchen an einer Tankstelle gegessen da auch in Norwegen alles an Himmelfahrt geschlossen hatte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zumindest dass die Lebensmittelmärkte anbetrifft ging ich davon aus, dass diese offen sind, wie in Schweden auch.
Nach einer heißen Dusche, die 10 NOK extra gekostet hat, bin ich dann ziemlich früh im Schlafsack verschwunden.
Abends kam dann tatsächlich kurz die Sonne raus. Geregnet hat es nicht mehr.
Mittwoch, 29. Mai 2019
Von Preetz zum Oslokai in Kiel
Morgens bin ich früh aufgestanden und zu einem Bäcker in der Stadt gegangen. Dort habe ich in Ruhe gefrühstückt. Wieder am Zeltplatz habe ich mein Zelt abgebaut und alles eingepackt.
Die Nacht war kühl, ich habe nicht besonders gut geschlafen. Die Fahrt nach Kiel war unproblematisch aber gleichwohl habe ich relativ lang gebraucht oder anders ausgedrückt ich bin nicht sonderlich schnell vorangekommen. Das war für diesen Tag auch nicht erforderlich. Nun bin ich bereits auf der Fähre.
Es ist jetzt um die Mittagszeit und ich habe noch viel Zeit.
Ich werde lesen und mich auf die Fahrt morgen vorbereiten ich gehe davon aus, dass dies der anstrengendste Tag wird. Nicht aufgrund der Länge der Tour, sondern vielmehr deswegen, weil ich erst relativ spät starten kann. Die Fähre soll um 10 Uhr anlegen. Wenn alles halbwegs normal läuft, bin ich um 11 Uhr von der Fähre unten. Dann sind es etwa 120 km, es wird aber sehr hügelig werden.
Auch könnte die Nacht wieder ziemlich kalt werden.
Dienstag, 28. Mai 2019
Von Steinhagen nach Preetz
Ich habe mir einen Campingplatz in Preetz herausgesucht da die Fähre bereits um 14 Uhr fährt und ich mir sicher war, dass ich das an einem Tag nur schwer schaffen könnte.
Der Tag war dann auch anstrengend für die knapp 140 km habe ich gut 7 Stunden gebraucht. Das Wetter war nicht so gut wie im letzten Jahr. Aber damit waren wir ja wohl alle etwas verwöhnt.
Aber zumindest hat es nicht geregnet. Insofern war es bezüglich des Wetters in Ordnung.
Seit langem bin ich wieder mal mit dem Zelt unterwegs Punkt die erste Nacht steht unmittelbar bevor. Immerhin habe ich nach wie vor ein gutes Zelt, eine gute Luftmatratze und einen sehr guten Schlafsack. Bei dem Schlafsack habe ich mir einen relativ dicken ausgesucht, den ich zu Hause hatte. Nach dem was ich an Wettervorhersage gesehen habe, werden die Nächte wohl sehr kalt werden. Wir werden sehen.
Morgen geht es dann nach Kiel und dort auf die Fähre Punkt bis zum Fährhafen sind es keine 20 km. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen morgen früh einen Wecker zu frühstücken.