Montag, 9. September 2019

Von Steinhagen bis Nijmegen




Es ging verspätet los. Mit dem Auto hatte ich vor von Steinhagen aus bis nach Nijmegen zu fahren Punkt. Dort wollte ich mein Auto auf einem Park and Ride Parkplatz außerhalb der Stadt bstellen um dann mit dem Fahrrad zum Hotel zu fahren. Das habe ich dann letztlich auch so gemacht. Aber ich musste mein Auto aus der Werkstatt in Rostock abholen weil eine Reparatur am Donnerstag nicht erfolgen konnte. Das Ersatzteil wurde nicht geliefert so dass der Einbau erst am Montag morgen erfolgen konnte. So habe ich das Auto erst um 10:30 Uhr erhalten. Ich bin dann nach Hause gefahren, habe mein Fahrrad nd Maine Ausruestung eingepackt und bin los gefahren. Es war viel Verkehr und gegen 19 Uhr bin ich auf dem Park & Ride Platz, letztlich ohne Probleme angekommen.
Mit dem Fahrrad gegen das dann sehr unproblematisch die wenigen Kilometer direkt zum Hotel. Auch die Technik die ich mir so vorgestellt hatte hat funktioniert. Ich bin mit dem GPS gefahren und habe automatisch Mails versenden lassen die meinen Tracking entsprechend meiner Vorgaben übermittelt hat.
Es war ja nur eine kurze Strecke mit dem Rad. Gleichwohl war es sehr angenehm diesem Weg zu fahren. Ein hervorragend ausgebaute Fahrradwege über Brücken und gesonderte Fahrspuren ging es direkt ins Zentrum.
Von der Stadt war ich angenehm überrascht. Eine kleine relativ quirlige Stadt mit vielen Leuten unterwegs, netten Häuschen und vielen Restaurants.




Morgen früh kann ich bei dem Restaurant was zum Hotel gehört ab 7 Uhr frühstücken mit einem Buffet Punkt das werde ich dann wahrnehmen mich ordentlich versorgen und dann den Weg nach Rotterdam angehen. Morgen sollen es etwas über 100 km werden.

Samstag, 7. September 2019

letzter Materialtest ;-)




Neue Schuhe für die Klickpedale mit Einlagen (von Gesundschuh aus Rostock), neuer Helm und das vor kurzem erworbene Navi hab ich heute in einer kurzen Tour um den Großtessiner See getestet.

Die Schuhe sind gut, insbesondere deutlich besser als meine vorherigen Radsandalen. Die Einlagen habe ich mir anfertigen lassen, weil ich bei dem ersten Test gedacht habe, dass ich mit den Schuhen ohne Einlagen Probleme haben werde. Dadurch, dass man stundelang nur an einem Punkt schiebt, hatte ich es schon, dass mein Fuß um den Druckpunkt eingeschlafen ist. Mit den Einlagen ist es deutlich besser.

Der Helm ist eine Solcher mit eingebauter Freisprecheinrichtung und einem "Blinker". Die Freisprecheinrichtung kann man aber auch zum Musikhören verwenden, oder sich die Sprachnavigation vom Handy (oder einem passenden Navi) ansagen lassen. Kopfhörer, so habe ich bei meiner letzten Tour festgestellt, sind ungünstig. Die Windgeräusche sind leider auch bei den Lautsprechern hoch, aber man kann gut die Nebengeräusche wahrnehmen. Das war mir auch besonders wichtig.


Das Navi ist gut zu sehen, hat ein ordentliches Display und nach einigen Tests bei meinen letzten Touren kann ich auch damit umgehen.

Am Montag geht es dann los. Leider etwas verspätet, weil mein Volvo noch repariert wird und das Ersatzteil erst am Montag ankommt. Die Werkstatt hat mir aber eine Fertigstellung um 10 Uhr zugesagt... Ich hoffe das klappt.

Montag, 26. August 2019

das ist der Plan...



Das ist der Plan...
Ab Nijmegen geht es los Richtung Rotterdam und dann über Alkmaar und Groningen zurück über Zwolle nach Nijmegen.

Dorthin beabsichtige ich mit dem Auto zu fahren. Das ist einfacher als mit der Bahn, weil ich dann jederzeit zurückfahren kann. Ansonsten muss ich wegen des Fahrrades ja einen Platz reservieren. Und am letzten Tag fahre ich noch mit dem Rad. Da ist dann immer etwas schwieriger abzuschätzen. So kann ich aber am letzten Tag sicher noch nach Hause fahren...


Sonntag, 25. August 2019

Rundtour von Steinhagen nach Rerik und zurück und Vorbereitung nächste Reise




Heute Morgen habe ich mein Liegerad fit gemacht für meine nächste Radreise. Neulich habe ich gesehen, dass die Bremsbeläge der Scheibenbremse vorn praktisch komplett runter waren. Ich hatte dann sogleich Ersatz bestellt. Die habe ich heute ausgetauscht. Außerdem habe ich die Kette gereinigt und geölt und die Bremsen ordentlich eingestellt - nun läuft es wieder wie geschmiert.

Ich hatte mir bereits am Mittwoch neue Radschuhe bei Globetrotter in Hamburg gekauft. Die habe ich dann heute gleich mitgetestet. Die sind von Vaude und sind tatsächlich Radreiseschuhe. Man kann also auch mal mit den Schuhen laufen. Nach der Tour von heute hab ich beschlossen mir noch ein paar Einlagen fertigen zu lassen, damit ich mich wirklich auch nach mehreren Tagen auf Reise noch gut fühle. Das ist derzeit leider grenzwertig, Aber ich kenn das von mir - ich bin da sehr empfindlich. Bei meinen anderen Radschuhen hab ich mir auch Einlagen machen lassen, nachdem mit der "Druckpunkt" bei einer Reise an den Füßen fast taub geworden war... Danach, also mit den Einlagen war es deutlich besser.

Vom 9. bis 15. September werde ich für eine Woche eine Rundtour durch Holland machen. Dazu werde ich mit dem Auto nach Nijmegen fahren, dort meine Tour starken und auch beenden. In den nächsten Tagen werde ich die geplante Tour hier einstellen.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Nachlese...

Insgesamt bin ich 1.232,59 km gefahren.

16 Tag war ich insgesamt unterwegs. Davon ein Ruhetag, und ein ganzer Tag auf der Fähre (ohne Radfahren). Das war der letzte Tag auf See auf der Strecke von Helsinki nach Travemünde. Vom Fährhafen hat mich Anja mit dem Auto abgeholt. Sonst wäre ich noch ein tag länger weg gewesen, denn die Fähre kam erst um 22:30 Uhr an.

Ich habe einmal in Deutschland übernachtet, einmal auf der Fähre nach Norwegen, einmal in Norwegen, 7 Tage in Schweden (davon zwei in der "Jugendherberge" in Stockholm), 4 mal in Finnland, davon einmal in einer Hütte und dann zusätzlich noch einmal auf der Fähre von Finnland nach Deutschland. Die anderen Nächte habe ich im Zelt geschlafen. Einmal hab ich auf einem Campingplatz nicht gezahlt, da hab ich niemanden gefunden. Der günstigste betrug 7 € (auf den Aaland-Inseln) und der teurste 25 € (an der norwegischen Grenze). Die Hütte hat 45 € gekostet und die Herberge ich Stockholm pro Nacht etwa 80 €.

Richtig teuer war die Fährfahrt von Helsinki nach Travemünde. Mit Kabine und Essen habe ich dafür 515 € bezahlt - mit dem Fahrad. Dagegen war die Fähre von Kiel nach Oslo günstig. Dort habe ich 279,20 € bezahlt. Da war allerdings kein Essen drin. An Bord habe ich nochmals etwa 50 € asugegeben (einmal Kaffe & ein Stück Kuchen, ein mal Abendessen beim "Italiener" und einmal Frühstücksbuffet)



Dienstag, 11. Juni 2019

Von Pargas bis Helsingfors


Ich habe heute geschummelt.
Ich bin nämlich tatsächlich von Pargas aus nach Turku zum Bahnhof gefahren und von dort mit dem Zug nach Helsinki. Weiter mit dem Fahrrad zum Hafen. Auf dem Weg von Pargas Richtung Tammisaari habe ich mir kurzfristig überlegt, dass ich die Route abkürze.
Hintergrund war der, dass ich praktisch zwar auf einem Fahrradweg aber neben der Autobahn gefahren bin. Dies wäre sowohl in der Region von Turku als auch in der Region von Helsinki das übliche gewesen. Insoweit habe ich mir gedacht, dass das nach dem Schärengarten einfach keine schöne Strecke mehr sein wird.
Dazu kommt dass es dass ich an zwei Tagen über 120 km hätte fahren müssen. Es war zu erwarten dass es zum Teil wieder sehr steil bergauf und bergab geht. Dazu muss man wissen, dass sie in Finnland war wirklich viel Radwege bauen aber zum Teil die Straßen so steil sind dass man dort mit dem Liegerad kaum hochkommt. Insbesondere wenn dann der Bodenbelag noch schlecht ist heißt es absteigen. Das ist relativ gefährlich, wie ich auf meiner ersten Finnland Radtour in Erfahrung bringen musste. Da bin ich nämlich mit dem Liegerad auf die Nase geflogen.
So bin ich heute trotzdem noch 45 km gefahren und morgen werde ich erst am Abend um 21:30 Uhr in Travemünde ankommen. Ich bin dann einen Tag früher zu Hause.

Montag, 10. Juni 2019

Durch den finnischen Schärengarten

Es war ein langer Trip heute. Auf der Insel Inö bin ich gestartet wobei ich auf dieser Inselgruppe und gleich noch eine der üblichen Auto-Fähren nehmen musste bis ich dann zu einer Fähre kam die länger unterwegs war. Dort musste ich, obwohl ich bisher nur 10 km gefahren war bis um 11:30 Uhr warten. Dies war heute die erste Fähre aauf dieser Strecke an dem Tag so, dass ich keine Wahl hatte. Die Strasse dorthin war unterbrochen von blicken auf die Scheren, über Brücken und am Buchten vorbei über ziemlich einsame Inseln.
Die nächste Inselgruppe musste ich wieder mit etwa 23 km überqueren. Dort war ein ähnliches Bild, vielleicht war ein bisschen mehr los. Insbesondere war die Inselgruppe erneut mit zwei Fähren miteinander verbunden.
Leider musste ich am Ende dieser Inselgruppe erneut warten. Etwa eine knappe Stunde. Die vorhergehende Fähre hatte ich um wenige Minuten verpasst. Diese fuhr dann wiederum eine Dreiviertelstunde bis ich die Inselgruppe erreichte, die praktisch mit dem Festland verbunden ist. Diese ist nur unterbrochen von einzelnen zum Teil relativ großen Fähren die vom finnischen Straßenverkehrsamt geführt werden. Auch dort bin ich heute noch mit zwei  weiteren Fähren gefahren. Wenn ich richtig gerechnet habe bin ich heute also insgesamt mit sieben Fähren gefahren, wovon eine 1 1/2 Stunden, eine 3/4 Stunde und die anderen jeweils nur wenige Minuten gefahren ist.
Der letzte Teil war der längste zum Fahrradfahren. Es kamen dann noch einmal 55 km dazu. War auch am anstrengendsten weil es wieder sehr hügelig wurde.
Zu guter Letzt kam ich jedenfalls auf einen hervorragenden Campingplatz an der ein angeschlossenes Restaurant hat. Dort habe ich mir einen Burger mit Pommes und einem Bier gegönnt. Ich vermute dass das Bier vielleicht nicht ganz so viel aber doch halb so viel gekostet hst, wie meine Übernachtung. Bier ist in Finnland irre teuer. Zumindest dann wenn man es in einem Restaurant oder etwas ähnlichem trinkt.
Heute war herrliches Wetter wobei die Grundtemperatur nicht sehr hoch war. Das hat sich jedoch sehr stark unterschieden. Auf dem Wasser war es zum Teil wirklich richtig kalt obwohl immer die Sonne geschienen hat. War ich auf einer Insel unterwegs war zum Teil dann doch relativ warm. Insbesondere ist die Sonne so heftig dass ich schon allein aus Sonnenschutz - gründen immer den Helm getragen habe den ich sonst gern mal an dem Gepäck anhänge. Es war sehr windig.
Ab morgen dürfte es erst einmal vorbei sein mit den Fähren. Ich nähere mich mit Riesenschritten Helsinki. Von dort wird es dann mit der Fähre zurück nach Deutschland gehen. Leider gibt es als Zielhafen von Helsinki nur Travemünde.